Was so alles zusammen gekommen ist...

Die folgende Liste ist zum Grundverständnis meines Autobiografie-Anliegens und der Inhalte notwendig. Hier ist stichwortartig zusammengefasst, was sich in über 60 Jahren im "Lebenspäckchen" angesammelt hat, was auf mir lastet und von der Seele muss...

 

Schon im Kleinkindalter von Mutter getrennt:

Unterbringung bei Großeltern, Tagesmutter und Urgroßmutter

Bei Tagesmutter in Zimmer eingesperrt

Von Urgroßmutter verstoßen

Schlüsselkind ab dem 8. Lebensjahr

Beinahe-Ertrinken mit zeitverzögerter Nahtod-Erfahrung: Geist außerhalb des Körpers - Blick von oben auf eigene Person - kurzzeitiger Gedächtnis- und Identitätsverlust mit Panikreaktion

Weitere parapsychologische Erlebnisse in den Folgejahren (Ritter, Teufel, Tod)

Alkoholismus des Vaters mit allen Folgeerscheinungen

Schikanen und außergewöhnliche Arbeitsbelastung beim Bundeswehr- Grundwehrdienst und bei einer Wehrübung

Auto-Unfall mit Überschlag: Hämatom an der Wirbelsäule. Ursache für lebenslange Rückenschmerzen

1971 Freiwilligendienst im Kibbuz Yifat in Israel. Bei Einreise am Hafen in Haifa unmittelbarer Augenzeuge einer Bombenexplosion in einem Bus. Wundersames eigenes Überleben. Schock- und Knallerinnerung noch heute.

1973 Kieferhöhlen-Operation unter Lokalanästhesie mit OP-Methode durch den Oberkiefer: nachlassende Betäubung - starke Schmerzen - festgebunden auf OP-Tisch - kaum Artikulationsmöglichkeit - Gefühl des Ausgeliefertseins - Folter - zum Verrücktwerden! Auswirkungen bis heute: Angst, Platzangst und Panikreaktionen bei vielen medizinischen Anwendungen. Besonders schlimm: Untersuchungen in engen "Röhren" der Computer- und Kernspintomografen!

Durch Weiterbildungen von 1972 bis 2000 immer wieder neue Berufe und so auf Anforderungen des Arbeitsmarkts eingestellt: vom Industriekaufmann zum Werbe-Konzeptionstexter, Ghostwriter/ Redakteur - PR-Jounalisten/ Fachredakteur - Freien Journalisten/ Autor - Multimedia-Konzeptionisten und Drehbuchautor.

Beruflich bedingte Wohnortwechsel von Erlangen nach Stuttgart und Hamburg. Arbeitsstellen in Werbeagenturen, Handel, Industrie, Verlag. Zusätzliches Engagement für Betriebsratsgruppierungen. Zwei Phasen selbständiger, freiberuflicher Tätigkeit nach körperlichem Zusammenbruch wegen Überarbeitung und nach Arbeitslosigkeit sowie nach Mobbing.

Immer wieder mit Pionieraufgaben betraut. Z. B. Einführung der Mittleren Datentechnik und der Textverarbeitung, des Personalcomputers, des Direktmarketing für Investitionsgüter, der Speicherprogrammierbaren Steuerung für die Automatisierungstechnik, der Bild gebenden Diagnosesysteme von Ultraschall, Computertomografie und Kernspintomografie, des Hochgeschwindigkeits-Bahnsystems ICE, von völlig neuartigen PR-Verlagsobjekten, dem ersten elektronischen Lernsystem zur Personalausbildung der ersten U-Boot-Klasse mit Wasserstoffantrieb und zentraler Leitstandsbedienung...

In den 1990er Jahren beinahe jährlich Todesfälle in eigener Familie und in der meiner Frau: Vater, Mutter, Schwiegervater, meine Schwester, Schwiegermutter.

Meine Schwester ist 1997 im Alter von 38 Jahren an einem inoperablen Hirntumor gestorben, nachdem sie schon Jahre vorher an Brustkrebs erkrankt war und sich dann Metastasen im Gehirn gebildet hatten.

2002 psychosomatische Kur nach Mobbing-Kampagne gegen mich bei letztem Arbeitsverhältnis mit Folgeerkrankung Depression mit Anpassungsstörung.

Bei Probetraining zu psychotherapeutisch empfohlenem Gruppensport: Abriss der linken Achillessehne und - unerkannt - Abriss eines großen Waden-Muskelstrangs. Operation mit Wieder-Zusammennähen der Sehne; danach lange Ruhigstellung von Fuß und Bein. Trotz intensivstem Reha-Training kein nennenswerter Muskelaufbau mehr möglich. Muskelabbau auch im Oberschenkel. 

Suche nach einem Psychotherapie-Platz dauert ein halbes Jahr. Ab Mitte 2003 vier mal 25 Stunden-Einheiten tiefenpsychologisch fundierter Gesprächstherapie

Im Sommer 2004: Erkrankung an von Zecken übertragener Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME). Erst nach zwei Wochen und Wechsel des Krankenhauses wird die Virusinfektion mit ihren Auswirkungen erkannt: Entzündung der Hirnhaut und des Kleinhirns. Ich lag im Sterbezimmer; habe aber auf wundersame Weise überlebt!

Erst nach Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren mit Unterstützung des VdK Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten. Leider viel zu niedrig selbst für schon sehr bescheidene Lebensführung!

2006 Umzug von Nürnberg nach Henfenfeld im Landkreis Nürnberger Land wegen günstigerer Mietkosten, des weniger belastenden Wohnumfelds und der wohltuenden Naturlandschaft.

August 2009: Enorme Schmerzen im linken Bein nach kurzer Gehstrecke! Diagnose: Verschluss der linken Beinarterie (PAVK). Auch wegen schlechter Erfolgsprognose bis jetzt keine Operation. Habe bereits die Angiografie kaum ausgehalten. Durch ständiges Gehtraining haben sich inzwischen Umgehungsgefäße gebildet, die die Blutversorgung leidlich sichern. Schmerzen sind etwas schwächer geworden.

Seit Mai 2009 dauerhafte, gravierende Erkankung meiner Frau. Seitdem immer weiter gesunkenes Familieneinkommen - krisenhafte Existenz.

Immer wieder neue Bemühungen um Zuverdienst - bislang ohne Erfolg.

Seit 2013 Reizmagen/Reizdarm, Nahrungsmittel-Unverträglichkeit, funktionelle und vegetativ-psychosomatische Störungen.